Heiko Thieme Börsen Club

Transkript

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00:00:00: Heiko-Teameklub.

00:00:02: Heute aus dem Börsenradiusstudio mit Peter Heinrich.

00:00:06: Der Heiko-Teameklub.

00:00:08: Und nun wieder Politik, Wirtschaft und Börse.

00:00:12: Heiko-Teameklub, alle Anlagestartege.

00:00:14: Hallo, mein Name ist Carsten Storck.

00:00:16: Ich bin Asset Manager des Dynamic Commodity Index.

00:00:19: Ein Zertifikat, das sich ausschließlich mit Rohstoffen beschäftigt.

00:00:23: Und aus der Börsenradiusstudie grüßt Peter Heinrich.

00:00:26: Gold und Silber?

00:00:27: Crash, was ist da los?

00:00:29: Ähnlich stark unter Druck gerieten Platin und Palladium, die als günstigere, alternativen Zuggold gelten.

00:00:36: Karsten, ich habe dich bewusst angeschrieben, sagt Mensch, wir brauchen einen Experten, der uns da mal hilft.

00:00:41: Also ich war ein bisschen gestern entsetzt über die Interpretationen von dem Crash bei Gold und bei Silber.

00:00:48: Viele sagten ja ja, es lag an Kevin.

00:00:51: Kevin, also den zukünftigen Fettchef, ich habe nicht dran geglaubt und du kannst es uns bestimmt erklären.

00:00:56: Also, gucken wir an.

00:00:58: Von dem Crash darf man schon sprechen bei minus vierzig Prozent bei Silber, der Goldpreis viel bis zum Montagmorgen gegenüber dem Rekordstand vom vergangenen Donnerstag.

00:01:08: Ja, teilweise um zwanzig Prozent von fünftausend fünfhundert fünfhundert neunzig Dollar Profinunse auf etwa viertausend vierhundert Dollar.

00:01:17: Also.

00:01:17: Die zwei Dollar lassen wir kurz weg.

00:01:19: Im Verlauf des Handeltrages stabilisiert sich dann gestern der Preis bei rund fourtausend siebenundfünfzig Dollar pro Feinunze.

00:01:26: Noch drastischer viel die Korrektur bei Silber aus, also innerhalb von zwei Handelstagen brachte der Preis von einhundert und zwanzig Dollar pro Unze auf ein Tief von einhundert und siebzig, dreißig ein.

00:01:37: Das ist dann eine Abwechsbewegung von rund vierzig Prozent.

00:01:41: Carsten, was ist da los?

00:01:43: Hast du denn alle Bestände auf Dubai jetzt aufgegriffen?

00:01:45: Also zunächst einmal kann ich bestätigen, dass es wirklich ein Crash war.

00:01:49: Wenn wir in so kurzer Zeit solche Bewegungen sehen, ist das natürlich außergewöhnlich.

00:01:52: Haben wir das letzte Mal gesehen, dass wir im Silber und der vor neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:02:10: durch Donald Trump am Freitag dem dreißigsten.

00:02:13: Ausschlaggebend war, dass die Märkte so unter Druck gekommen sind, weil Kevin Walsh als jemand gilt, der eher hawkisch angehaucht ist.

00:02:21: Er hat ja schon mal eine Position in der Notendank begleitet und hat sich damals auch gegen diese Niedrig- und Nullzinspolitik immer wieder kritisch geäußert dazu.

00:02:30: Ich bin echt erstaunt, dass die Presse das so aufgenommen hat und das als Hauptgrund nimmt, denn das einfachste war, sich die Fettfans anzuschauen.

00:02:37: Also sprich die impliziten Wahrscheinlichkeiten, was ist mit den Zinserwartungen passiert seit dem Fettmeeting?

00:02:43: Und da ist fast gar nichts passiert.

00:02:44: Ja, die haben sich etwas verschoben, aber sowohl nach dem Fettmeeting am Mittwoch, wie auch nach der Nominierung von Kevin Walsch, rechnet der Markt für das Jahr im Jahr für die Zinssenkungen weiter in den USA.

00:02:57: Die erste werden wir im Sommer sehen, sehr wahrscheinlich im Juli.

00:03:00: Und die zweite im Oktober und Dezember.

00:03:01: Und insofern kann ich das jetzt Begründung nicht nachvollziehen.

00:03:04: Mein persönlicher Eindruck ist, wir haben es wie auch in den Jahren, wir haben es wie auch in den Jahren, wir haben es wie auch in den Jahren, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, wir haben es wie auch in den Jahr, die sorgen natürlich dafür, dass weniger finanzstarke Marktteilnehmer aus dem Markt gehen müssen und ihre Bestände verkaufen oder zwangsliquidiert werden.

00:03:35: Okay, und was hat jetzt so diesen Stein ins Rollen gebracht?

00:03:39: Wann war dieser Kipppunkt?

00:03:41: Also dieser Kipppunkt, den haben wir letzte Woche erreicht und zwar haben wir eigentlich weniger jetzt im Platin, Palladium und Kupfer, aber viel mehr im Silber, vor allem und im Gold.

00:03:51: Das was wir ein Blow-off-Top nennen gesehen, das heißt also der Markt ist in ein halb weniger Tage um etliche Prozentpunkt, um etliche Dollar in einem rasanten Tempo noch oben gestiegen, nachdem er monatelang schon einen starken Anstieg hinter sich hatte.

00:04:05: Und was die CMI dann macht ist, einerseits, also die offizielle Begründung der Börse ist, immer sie möchte im Markt Volatilität entziehen, indem sie die Margin erhöht.

00:04:13: Du musst ja, wenn du Futures, Handels kaufst oder verkaufst, musst du ein Margin-Contour haben bei deinem Broker, das dann von der CMI überprüft wird.

00:04:21: Und die CMI legt im Vorfeld eine gewisse Höhe fest, die du hinterlegen musst, wenn du einen Future-Long gehen möchtest.

00:04:28: Und diese Margin wurde graduell seit Anfang Dezember erhöht.

00:04:33: Und jetzt zum Schluss nochmal Ende Januar am dreißigsten, glaube ich, haben wir die letzten Erhöhungen gesehen und die waren so signifikant, dass sich viele Marktteilnehmer das Halten der Positionen und das Neueingehen von Positionen nicht mehr leisten konnten.

00:04:46: Das heißt, meine üblichen Argumente kann ich eigentlich vergessen.

00:04:49: Der Silberpreis wird von Zinsen, Dollarkurs und globaler Konjunktur geprägt.

00:04:53: Als Industriemetall profitiert es von technologischen Trends, bleibt aber auch klassisches Krisenmetall, keine Trennung zum Gold.

00:05:00: Also die Argumente alle weg.

00:05:02: Na, die Argumentar, die zählen, also ich glaube auch, dass fundamental die Storylines sowohl in Gold, wie auch im Silber sie nicht geändert hat, auch im Platin, Palladium und im Kupfer, nach wie vor ist die Nachfrage groß, aufgrund struktureller Defizit, die wir im Markt sehen, aber der Markt hat eine Bereinigung gebraucht, weil auch viel spekulatives Geld in den Markt hineingeflossen ist.

00:05:19: und wir wissen, dass spekulative Geld hat, oftmals die kürzesten Hände oder die schächsten Hände, die gehen gerne raus, wenn es eben zusätzliche Schwankungen gibt.

00:05:26: und das ist das, was wir gesehen haben, ist ein völlig normales Marktverhalten, wenn ein Markt ein Blow-off auf Topmacht in so einer Geschwindigkeit, dann ist es klar, dass irgendwann mal Verkäufe kommen, besonders wenn es getrieben wird durch diese Marginerhöhungen der Börsen.

00:05:40: Das gleiche Konzept gewesen, auch in den letzten Jahren, war noch extremer, weil sogar Käufe verboten wurden bis zu einem gewissen Grad.

00:05:48: Der Markt beruhigt sich gerade, weil ich glaube, der Markt ist gut gereinigt worden und wir haben ja gestern und heute schon eine leichte Erholung.

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00:05:55: dazu gibt's im Heiko-Teameklub.